Taito Tokyo - Ueno Park, Senso-ji Tempel und authentisches Japan erleben

Taito

Tokyo ist in ganze 23 offizielle Bezirke unterteilt. Taito ist der kleinste dieser Stadtteile. Täusche dich nicht: Mit seinen 180.000 Einwohnern ist Taito vergleichbar mit großen deutschen Städten wie Mannheim oder Karlsruhe. Es gibt also mehr als genug zu tun und zu erleben in diesem Stadtteil im Nordosten von Tokyo. Von belebten Märkten bis zu schönen, entspannten Parks und von Zoos bis zum Nationalmuseum: In Taito findest du alles.

Ruhige Ausgangsbasis

Der Stadtteil Taito in Tokyo
Der Stadtteil Taito ist deutlich ruhiger als andere Stadtteile in Tokyo

Im Gegensatz zum Rest von Tokyo ist Taito ein relativ ruhiger Stadtteil. Das ist hauptsächlich der Tatsache zu verdanken, dass hier keine großen Hauptsitze, Regierungsinstitutionen oder Botschaften ansässig sind. Auch findest du in diesem Stadtteil keine riesigen, hypermodernen Einkaufszentren. Nein, Taito ist generell ruhig, entspannt und authentisch. Das hängt natürlich vom Distrikt ab, in dem du dich befindest, so kennt der Stadtteil auch einige belebtere Distrikte.

Taito, im Englischen auch Taito City genannt, ist vom Zentrum von Tokyo aus innerhalb von 10 Minuten zu erreichen. Daher ist es eine beliebte Ausgangsbasis für Städtereisende und wir können den Stadtteil auch als Übernachtungsort empfehlen.

Top Sehenswürdigkeiten in Taito

Trotz seiner kleinen Größe und relativ niedrigen Einwohnerzahl hat Taito zahlreiche vielfältige Sehenswürdigkeiten, sowohl moderne als auch kulturhistorische. Unten findest du einige der beliebtesten und einfach schönsten Sehenswürdigkeiten.

Ameya-Yokocho Market

Der Ameya-Yokocho Market ist genau das, was du von einem asiatischen Markt erwartest: Ein unorganisiertes Sammelsurium verschiedenster Essstände, Souvenirshops und Boutiquen. Die Preise sind niedrig und die Marktleute sind freundlich. Das macht den Besuch dieses Marktes zu einem authentischen Erlebnis, ein Erlebnis, das du wahrscheinlich nicht mit leeren Händen oder leerem Magen verlassen möchtest.

Auf dem Markt werden allerlei Leckereien angeboten, darunter japanische Süßigkeiten, Tee, Snacks, Bier und mehr. Auch was Souvenirs, Kleidung und sogar Schuhe angeht, gibt es viel zu finden (allerdings im japanischen Stil). Der Ameya-Yokocho Markt ist täglich geöffnet, von 10 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Um den Markt zu erreichen, nimmst du am besten den Zug zur Ueno Station, die direkt daneben liegt.

Ueno Park: der größte öffentliche Park von Tokyo

Ueno Park Kirschblüte
Ueno Park während der Kirschblüten-Saison, Flickr: ivva

Ueno Park ist der größte öffentliche Park der Tokyo Metropole. Das ist jedoch nicht das, wofür der Park bekannt ist: Ueno Park ist hauptsächlich für die vielen wunderschönen Kirschblüten bekannt, die hier im Frühling blühen. Außerdem findest du im Park einen beeindruckenden buddhistischen Tempel, einen großen Teich (namens Shinobazu Pond) und einige bescheidene Heiligtümer.

Ueno Park steht eigentlich vor allem dafür, im hektischen Tokyo zur Ruhe zu kommen und bei schönem Wetter ein wunderschönes Schauspiel von Kirschblüten zu genießen. In Ueno Park findest du auch Ueno Zoo, einen kleinen Tierpark, und das Tokyo National Museum. Der Park ist einfach zu erreichen, indem du zur Ueno Station fährst. Hunger bekommen nach einem Spaziergang durch den Park? Es sind nur wenige Gehminuten zum oben erwähnten Ameya Markt.

Senso-ji Tempel

Der Senso-ji Tempel im Asakusa-Distrikt

Natürlich darf ein Tempel nicht fehlen. Der Senso-ji Tempel ist eine von Taitos (Tokyos) beliebtesten Attraktionen. Rechne daher damit, dass es hier ziemlich voll sein kann. Dennoch ist dieser Tempel absolut einen Besuch wert. Der Tempel befindet sich in einem historischen Gebiet des Stadtteils, nämlich dem Asakusa-Distrikt, wo du buchstäblich in die Geschichte zurückversetzt wirst.

Der Tempel selbst ist wunderschön gestaltet und hat sogar eine richtige Einkaufsstraße, die Nakamise-dori. Hier kannst du als Besucher traditionelle japanische Kleidung ausprobieren und bekommst einen Einblick in die japanische Kultur. Sehr lehrreich, aber auch sehr voll und touristisch! Übrigens werden mehrmals im Jahr Festivals im Tempel gefeiert.

Der Zugang zum Tempel ist kostenlos, das Erreichen des Senso-ji Tempels geht auch einfach. Fahre einfach von Tokyo Station über die JR Yamanote Linie zur Kanda Station. Steige an dieser Station in die Ginza Metro-Linie um. Steige dann an der Asakusa Station aus. Dann sind es nur wenige Gehminuten, du siehst das charakteristische rote Tor des Tempels von selbst erscheinen.

Mehr über Japan, Tokyo oder Taito selbst erfahren? Besuche eines der vielen Museen!

Das Tokyo National Museum
Das Tokyo National Museum in Taito, Flickr: Natalie Meguire

Taito ist ein Stadtteil, wo du herrlich Kultur schnuppern kannst. So gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Denkmäler zu bewundern. Außerdem gibt es auch einige Museen, wo du noch mehr über Japan, Tokyo oder den Stadtteil selbst erfährst. Das bekannteste davon ist das Tokyo National Museum, eines der weltgrößten Kunstmuseen. Hier erfährst du mehr über historische japanische Kunst, Technologie und Kultur, aber es sind auch Kunstwerke aus dem Rest der Welt zu bewundern. Das Museum befindet sich am Ueno Park und ist daher am besten zu erreichen, indem du zur Ueno Station oder Uguisudani Station fährst. Der Eintritt beträgt circa 500 Yen.

Neben dem Tokyo National Museum gibt es noch zahlreiche Museen, die du besuchen kannst. Denk dabei an Museen wie:

  • Shitamachi Museum
  • Yayoi Museum
  • Bunkyō Furusato Historical Museum
  • Tokyo Waterworks Historical Museum

Andere Museen in Tokyo entdecken? Wir haben eine Top 10 Museen in Tokio für dich gemacht!

Sumo Show

Willst du Sumo-Ringen wirklich aus nächster Nähe sehen? Dann ist eine Sumo Show vielleicht eine schöne Ergänzung zu deiner Tokyo Tour. In Asakusa kannst du nämlich verschiedene Demonstrationen anschauen, bei einem Chicken Hot Pot, und natürlich einem Fotoshooting. Willst du selbst mal in den Sumo-Ring steigen? Dann kannst du hier deine Chance ergreifen!

Hotel, Hostel oder Kapselhotel in Taito-ku?

Was Unterkünfte angeht, gibt es in Taito zu viel Auswahl. Da der Stadtteil etwas ruhiger ist als die meisten anderen zentral gelegenen Stadtteile, ist Taito beliebt zum Übernachten. Es gibt daher eine breite Palette an Luxushotels, Hostels oder Budget-Kapselhotels. Unabhängig von deinen Wünschen, in Taito findest du sowieso den richtigen Schlafplatz!

Taito vom Ausland aus erreichen

Wie kannst du Taito am besten erreichen, wenn du nach Japan fliegst? Dann fliegst du am besten zu einem der beiden Flughäfen in der Nähe von Tokyo, Haneda Airport oder Narita Airport. Luftlinie gesehen liegt Haneda Airport näher, aber grundsätzlich ist der Unterschied zwischen beiden Flughäfen vernachlässigbar. Die Verbindung zwischen beiden Flughäfen und Tokyo ist ausgezeichnet, du bist so oder so innerhalb einer Stunde in der Stadt.

Von Tokyo Station nach Taito

Von Tokyo Station aus ist Taito innerhalb von 10 Minuten zu erreichen. Chiyoda, der Stadtteil, in dem sich Tokyo Station befindet, grenzt schließlich an Taito. Steige einfach in die Yamanote oder Keihintohoku-Linie und du bist in genau acht Minuten an der Ueno Station.

Häufig gestellte Fragen:

Ist Taito für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, Taito ist sehr familienfreundlich. Der Ueno Zoo bietet Tiererlebnisse für Kinder, Ueno Park hat viel Platz zum Spielen, und der Ameya-Yokocho Market ist ein spannendes Erlebnis. Zudem ist der Stadtteil ruhiger als andere Bereiche Tokyos.

Wie viele Tage sollte man für Taito einplanen?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Taito reichen ein bis zwei Tage. Du kannst den Senso-ji Tempel, Ueno Park und das National Museum an einem Tag schaffen. Für eine entspannte Erkundung mit Marktbesuch plane besser zwei Tage ein.

Welche Metro-Verbindungen gibt es in Taito?

Taito ist hervorragend an das Metro-Netz angeschlossen. Die wichtigsten Stationen sind Ueno Station (JR Yamanote-Linie, Keihintohoku-Linie) und Asakusa Station (Ginza-Linie). Von Tokyo Station sind es nur acht Minuten zur Ueno Station.

Marco Logmans ist ein leidenschaftlicher Japan-Experte, der vor 20 Jahren zum ersten Mal Japan besuchte und dort sieben Jahre lebte und arbeitete. Mit viel Liebe für Japan teilt Marco gerne seine Erfahrungen und Eindrücke in seinen Artikeln.

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