Japan ist überall auf der Welt für sein leckeres Essen bekannt. Wer mag denn kein Sushi oder Yakitori? Außerdem kannst du oft in kleineren japanischen Restaurants auch sehr günstig essen, was natürlich schön für den Geldbeutel ist. Wir haben daher einen ultimativen Guide für die besten japanischen Restaurants zusammengestellt. Damit weißt du genau, wo du essen gehen kannst, um die japanische Haute-Cuisine-Erfahrung zu erleben. Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einer Izakaya und einem Ryotei? Lerne es hier und iss dich satt in Deutschland, Österreich oder Japan in den besten japanischen Restaurants.
Essen gehen in Japan
Das sind die verschiedenen Arten von Restaurants, die Japan kennt. Einige werden bekannt klingen, aber ich bin sicher, dass einige noch unbekannt für dich sind. Wir beginnen mit den bekanntesten. Mit unseren Tipps isst du immer herrlich japanisches Essen.
Verschiedene Arten japanischer Restaurants

Izakaya
Eine Izakaya ist eine Art Café, wo du neben Alkohol auch kleine Snacks und leichte Mahlzeiten zu dir nehmen kannst. Das ist vergleichbar mit der deutschen Kneipe oder der österreichischen Gastwirtschaft, auch Gastrobar genannt. Typische Gerichte, die du dort bekommen kannst, sind Yakitori, Edamame und Karaage. Gewöhnlich wird eine Sitzplatzgebühr verlangt, aber dafür bekommst du gleich ein ‚Otoshi‘ (Amuse-Bouche).

Bei Izakaya-Restaurants, besonders den traditionellen Läden, die nicht Teil einer Kette sind, kommt es häufiger vor, dass es nur japanische Menüs ohne Fotos gibt. Typische Orte, wo du Izakayas findest, sind Asakusa und Golden Gai (in Kabukicho, Shinjuku) in Tokyo und Namba in Osaka.
Kissaten

Kissaten sind Kaffee- oder Teehäuser (nicht zu verwechseln mit dem deutschen Coffeeshop), die sich von Cafés dadurch unterscheiden, dass sie keinen Alkohol servieren. Oft kannst du dort auch ein Frühstück bekommen. Eine bekannte Kette ist natürlich Starbucks, aber es gibt auch typisch japanische Ketten wie Komeda, Doutor und Tully’s.

Ein Subtyp der Kissaten sind die Mangakissa, die in Japan eigentlich synonym mit Internetcafés sind. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Kissaten mietest du dort einen privaten Raum und zahlst pro Zeitblock. Außer dem Internet zu nutzen kannst du dort natürlich Manga lesen und oft sogar übernachten. Das hat dazu geführt, dass sie auch als improvisierte Wohnungen oder Hotels von Obdachlosen genutzt werden, die keine Miete zahlen können (oder von armen Touristen). Sie sind manchmal auch Teil eines Maid-Cafés.
Japanische Familienrestaurants

Japanische Familienrestaurants sind informelle Restaurants, die sich hauptsächlich an Familien mit Kindern richten. Du triffst diese oft in den USA an und sie sind einigermaßen vergleichbar mit der italienischen Trattoria. Du findest diese häufiger auf dem Land und meist kannst du dort sowohl japanische als auch westliche Gerichte bekommen. Typische japanische Gerichte sind Hamburger, Pasta, Donburi und Curry.
Die bekannteste ist wahrscheinlich die amerikanische Kette Denny’s, aber es gibt auch ursprünglich japanische Ketten wie Royal Host und Saizeriya. Verwandt mit Familienrestaurants sind die Shokudo. Im Gegensatz zu Familienrestaurants sind sie jedoch kleiner, gehören nicht zu einer Kette, findest du sie an mehr Orten und kannst dort normalerweise nur japanisches Essen bekommen.
Willst du wirklich günstig essen gehen, dann geh unbedingt mal zu Saizeriya. Sie ist spezialisiert auf Pasta, Pizza, Hamburger und mehr.
Ryotei
Das sind teure, traditionelle Restaurants, wo Kaiseki-Ryori serviert wird. Das ist eine Form der Haute Cuisine, bei der mehrere Gänge aufgetragen werden. Die Anzahl der Gänge kann von sechs bis fünfzehn variieren und umfasst normalerweise ein Sakizuke (Amuse-Bouche), Hassun (auf Basis der Saison), Suimono (Suppe auf Dashi-Basis), Otsukuri (Sashimi), Takiawase (geschmortes Gericht mit Gemüse und Fleisch, Fisch oder Tofu), Yakimono (gegrilltes Fleisch oder Fisch) und Mushimono (gedämpftes Gericht). Weitere Gerichte werden vom Koch bestimmt.
Besonders Kyoto ist sehr bekannt für seinen Stil des Kaiseki Ryori und du kannst dort viele Ryotei in Gion und Pontocho finden. Eine besondere Art, Kaiseki Ryori während des Sommers in Pontocho zu genießen, ist ‚Kawayuka‘. Dabei isst du auf einer Holzplattform, die temporär über dem Kamogawa-Fluss gebaut wurde, um so der sommerlichen Hitze zu entkommen.
Teishoku-ya
Bei Teishoku-ya-Restaurants kannst du aus einer Reihe fester Menüs wählen. Meist enthalten diese Misosuppe, Tsukemono, eine Schale Reis und ein Hauptgericht. Diese werden alle zusammen serviert, es gibt also keine verschiedenen Gänge. Es sind ziemlich einfache Mahlzeiten, die besonders während der Mittagspause in Geschäftsvierteln wie Marunouchi, Ikebukuro und Shibuya beliebt sind.
Yatai
Yatai sind Essstände, die abends aufgebaut werden mit einer begrenzten Anzahl Sitzplätze unter einem Zelt. Typische Gerichte, die sie verkaufen, sind Yakitori, Okonomiyaki und Ramen. Fukuoka ist sehr bekannt für diese Art von Ständen und dort bilden sie eine wahre Touristenattraktion. Durch immer strengere Gesetzgebung findest du sie außerhalb von Fukuoka leider kaum noch und sinkt sogar die Anzahl der Yatai in Fukuoka stetig.
Spezialisierte japanische Restaurants

Die meisten japanischen Restaurants spezialisieren sich auf eine bestimmte Art von Gericht und das kommt der Qualität sehr zugute. Wie bei den meisten Tätigkeiten in Japan gehen die Japaner oft vollkommen hingebungsvoll an die Arbeit, um die Ausführung bis zur Perfektion zu beherrschen. Das kommt dem Essen zugute! Typische japanische Spezialisierungen sind:
Japanische Curry-Restaurants

Obwohl es bei uns noch nicht sehr bekannt ist, ist Curry Rice in Japan selbst etwa das beliebteste Gericht. Es wird als ausländisches Gericht betrachtet, weil es eine Adaption des britischen Currys ist, das während der Meiji-Periode in der japanischen Armee eingeführt wurde, die nach britischem Vorbild geschult war. Die Briten hatten den Senf (oder das Curry) natürlich aus ihrer indischen Kolonie geholt, aber das japanische Curry von heute zeigt nur noch wenige Ähnlichkeiten mit den verschiedenen Arten indischen Currys. Japanisches Curry ist normalerweise süßer und viel weniger scharf, obwohl für die Wagemutigen an manchen Orten durchaus scharfe Varianten angeboten werden.
Curry enthält gewöhnlich Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Schweine- oder Rindfleisch. Das wird mit Reis serviert und es gibt noch viele weitere Toppings. Bekannte Ketten sind Go!Go!Curry (erkennbar am Logo mit dem Gorilla), wo du die Kanazawa-Variante mit Kohl bekommen kannst, und CoCo Ichibanya, wo du von süß bis sehr scharf gehen kannst.
Fugu-Restaurants

Fugu oder Kugelfisch ist sehr giftig und darf dieses Gericht in Japan nur von Köchen zubereitet werden, die eine schwere Ausbildung von mindestens drei Jahren absolviert haben. In der EU ist der Verkauf sogar verboten. Obwohl die Nachrichtenmedien berichten, dass noch immer jährlich Menschen sterben oder ins Krankenhaus kommen durch den Konsum von Fugu, waren das fast immer Menschen, die selbst Kugelfisch gefangen und zu Hause zubereitet hatten.
In Tokyo ist in den vergangenen dreißig Jahren nur eine Person gestorben nach dem Verzehr von Fugu in einem Restaurant. Andere, die nach dem Essen in einem Restaurant ins Krankenhaus kamen, hatten spezifisch nach der Leber gefragt, was der giftigste Teil ist und deren Servieren seit 1984 illegal ist. Wenn du dich traust, selbst Fugu zu probieren, ist Torafugu-Tei in Kabukicho, Shinjuku ein gutes Restaurant.
Gyudon

Gyudon sind Donburi (Reisschüsseln) mit Rindfleisch. Das kannst du sehr günstig in Ketten wie Sukiya, Yoshinoya und Matsuya bekommen. Diese findest du überall in Japan.
Nabemono Hotpot-Restaurants
Das ist die japanische Interpretation von Hotpot oder chinesischem Fondue. Die verschiedenen Varianten umfassen unter anderem Yosenabe (Gemüse, Pilze, Fleisch und Meeresfrüchte, die du in einer Brühe kochst), Sukiyaki (Fleischstreifen und Gemüse, die du in einer süßen Mischung mit Sojasauce und Mirin kochst), Shabu-shabu (dünne Fleischstreifen, die du in einer Brühe kochst, in der die übrigen Zutaten sind), Oden (Wintergericht, bei dem verschiedene Zutaten stundenlang in einer Brühe mit Dashi und Sojasauce geschmort werden) und Chankonabe (festes Gericht für Sumoringer mit Gemüse, Meeresfrüchten und Fleisch, die in einer Suppenbasis gekocht werden).
Es gibt noch zahllose regionale Variationen und diese findest du auch in teureren japanischen Restaurants. Ein guter Ort, um Chanko-nabe zu probieren, ist Ryogoku in Tokyo, wo sich das Sumostadion und die Sumoställe befinden.
Okonomiyaki-Restaurants
Ein herzhaftes Gericht mit Weizenmehl und Kohl, das mit Pfannkuchen, Pizza und Omelett verglichen wird. Die Liste mit weiteren Zutaten, die verwendet werden können, ist endlos. In vielen Okonomiyaki-Restaurants bekommst du nur die Zutaten und machst es selbst auf einer Grillplatte, in anderen Restaurants wird es für dich gemacht.
Die zwei großen Stile sind der Osaka-Stil und der Hiroshima-Stil. Beim Osaka-Stil werden die Zutaten gemischt, während sie beim Hiroshima-Stil in Schichten zubereitet werden und normalerweise Nudeln hinzugefügt werden. Letzteres kann auch beim Osaka-Stil passieren, aber dann nennen wir es Modanyaki. Bekannte Ketten in Kansai sind Tsuruhashi Fugetsu in Osaka und Donguri in Kyoto.

Vergleichbare Gerichte sind Monjayaki aus Kanto, wofür Tsukishima in Tokyo sehr bekannt ist, und Hirayachi aus Okinawa, das du dort in verschiedenen Izakayas bekommen kannst.
Ramenbars

Ramen ist eine Art japanische Nudelsuppe, die auch in Deutschland und Österreich immer beliebter wird, obwohl dies in Japan als chinesisches Gericht betrachtet wird. Der Ursprung liegt nämlich bei chinesischen Einwanderern, die ihre typischen Weizennudeln in Suppen verarbeitet haben, die an japanische Geschmäcker angepasst waren. Es gibt eine endlose Anzahl möglicher Toppings und regionaler Varianten. Ein schöner Ort, wo du verschiedene Arten ausprobieren kannst, ist das Shin-Yokohama Ramen Museum.
Soba

Soba sind Nudeln aus Buchweizen, die du warm als Nudelsuppe oder kalt mit einer Dipsauce essen kannst (obwohl es manchmal auch umgekehrt ist). Nicht zu verwechseln mit Yakisoba, was aus Weizenmehl gemacht und pfannengerührt wird. Soba kennt viele regionale Varianten, so sind wir Fans der Yuba Soba, die du in Nikko bekommen kannst.
Sushibars

Sushi ist vielleicht das bekannteste japanische Gericht (was fälschlicherweise dazu führt, dass manche denken, dass Japaner den ganzen Tag rohen Fisch essen, obwohl Sushireis heute das einzige feste Gericht ist). Sushibars können sehr teuer sein, aber das muss nicht unbedingt so sein. Eine günstige Variante der Sushirestaurants sind die Kaitenzushi, bei denen das Sushi auf einem Förderband an den Sitzplätzen vorbeigeführt wird und du nach Belieben Schälchen abnehmen kannst. Der Preis pro Gericht hängt von der Farbe des Schälchens ab.
Geh in Tokyo für die besseren, aber dennoch bezahlbaren Sushibars unbedingt mal zu Daiwa Sushi oder Sushi Dai auf dem neuen Fischmarkt in Toyosu. Frischer wirst du das Sushi nicht finden. Übrigens empfehlen wir auch, den alten Fischmarkt in Tsukiji zu besuchen. Obwohl der Großhandelsmarkt mit den berühmten Thunfischauktionen 2018 nach Toyosu verlegt wurde und viele der Restaurants mitgezogen sind, ist der Fischmarkt für die Öffentlichkeit noch immer in Tsukiji geöffnet und finden wir die alte Location viel charaktervoller.
Takoyaki-Restaurants
Japanische Poffertjes mit Oktopus, das ist ein Takoyaki und das Streetfood schlechthin von Osaka. In Dotonbori, der charakteristischsten Straße von Osaka voller blitzender und bewegender Werbeschilder, kannst du viele Stände finden, die das verkaufen.
Tempura-Restaurants

Frittiertes Gericht mit Meeresfrüchten, Fleisch oder Fisch mit einem Teig aus Ei und Weizenmehl, das seinen Ursprung beim portugiesischen Peixinhos da Horta findet. In Tokyo ist Asakusa dafür sehr bekannt, wo du es in Restaurants wie Daikokuya essen kannst.
Teppanyaki-Restaurants
In Teppanyaki-Restaurants werden Fleisch, Meeresfrüchte und Gemüse auf einer eisernen Grillplatte zubereitet und das findest du normalerweise auch in teureren Restaurants. Obwohl der Ursprung durchaus in Japan liegt, war das schon immer beliebter bei Ausländern. Das liegt daran, dass das Essen sehr zugänglich ist und Touristen gerne der Arbeit des Kochs zuschauen. Das hat dazu geführt, dass manche Ketten sich immer mehr auf Showcooking spezialisiert haben. Es ist auch eine beliebte Art, hochwertiges japanisches Rindfleisch wie Kobe Beef zu essen.
Tonkatsu

Tonkatsu ist ein paniertes und frittiertes Schweinekotelett, vergleichbar mit einem Schnitzel. Wird auch als Teil eines Donburi (Katsudon) oder mit Curry (Katsu Curry) serviert. Probiere das Tonkatsu in einem Bad aus grünem Tee bei Suzuya in Shinjuku, Tokyo.
Udon
Udon sind dicke Nudeln aus Weizenmehl. Genau wie Soba kannst du sie warm oder kalt essen, als Nudelsuppe oder mit einer Dipsauce, und es gibt viele regionale Varianten. Besuche auch mal die Kette Konaya, die für ihr Curry Udon bekannt ist.
Unagi

Ein etwas teureres Gericht mit Süßwasseraal. Die typische Zubereitungsart ist Kabayaki, bei der der Aal in Filets geschnitten, in eine herzhafte, süße Sojasauce getaucht und schließlich gegrillt wird. Eine bekannte Kette ist Chikuyotei, deren ursprüngliche Filiale sich in Ginza, Tokyo befindet.
Yakiniku Barbecue

Yakiniku ist eng verwandt mit Korean Barbecue. Dabei bereitest du selbst Fleisch, Meeresfrüchte und Gemüse auf einem Grill zu, der in den Tisch eingebaut ist.
Yakitori
Yakitori sind gegrillte Hähnchenspieße mit süßer, herzhafter Yakitori-Sauce. Eine bekannte Kette, wo du viele verschiedene Arten ausprobieren kannst, ist Torikizoku. Vergleichbar mit Yakitori ist Kushikatsu, frittiertes Fleisch, Fisch und Gemüse auf einem Spieß. Diese sind sehr beliebt in Osaka, im Stadtteil Shinsekai, und bei Ketten wie Kushikatsu Daruma. Weißt du übrigens schon, was ein Daruma ist?
Internationale Restaurants
Außer japanischen Restaurants kannst du dort natürlich auch zu Restaurants gehen, die auf andere Küchen spezialisiert sind. Was du oft auf der Straße in Japan siehst, sind die folgenden Arten von Restaurants.
Döner-Kebab-Wagen
Kebab-Wagen siehst du oft in Tokyo und werden meist von irakischen Flüchtlingen betrieben. Star Kebab ist eine bekannte Kette in Akihabara und bei King Kebab in Harajuku haben sie sogar Sushi-Kebabs.
Fastfood-Restaurants

Die unvermeidlichen amerikanischen Ketten wie McDonald’s und Burger King sind natürlich auch in Japan vertreten, aber Japan hat auch ihre eigenen Hamburger-Restaurants wie MOS Burger. Für Pizza gilt dasselbe, mit der Anwesenheit der amerikanischen Ketten Pizza Hut, Domino’s und Shakey’s und japanischen Ketten wie Pizza-La. Die Art des lokalen Marketings hat allerdings dazu geführt, dass Pizza Hut und Domino’s sehr teuer in Japan sind.
Chinesische Restaurants

Angesichts der Nähe zu China findest du diese oft, obwohl die Gerichte oft an japanische Geschmäcker angepasst sind. Große Chinatowns befinden sich in Yokohama, Nagasaki und Nankin-machi in Kobe.
Indische Restaurants
Indien ist auch relativ nah bei Japan, daher findest du ziemlich viele Restaurants davon. Es werden auch nur indische Currys serviert, keine japanischen. Außerdem sind diese sehr interessant für Vegetarier, da vegetarisches Essen nicht immer einfach zu finden ist in Japan.
Yoshoku
Das sind westliche Gerichte, die an den japanischen Markt angepasst sind. Du findest diese auch oft in Familienrestaurants. Bekannte Gerichte sind Hamburg (Hamburger, einfach die Fleischscheibe und nicht zu verwechseln mit dem amerikanischen Hamburger), Hayashi Rice (Rindfleisch, Zwiebeln, Pilze in Demi-Glace-Sauce), Korokke (Krokette) und Omurice (Omelett mit gebratenem Reis und Ketchup).
Auf Okinawa sind dann wieder Kreationen entstanden wie Taco Rice. Im Grunde fallen auch japanisches Curry, Tempura und Tonkatsu darunter, aber diese werden heutzutage so sehr mit Japan assoziiert, dass wir sie unter den spezialisierten japanischen Restaurants erwähnt haben.
Eine besonders beliebte ausländische Küche in Japan ist die italienische. So haben die Japaner ihre eigenen Varianten von Spaghetti entwickelt, wie die Naporitan (mit Tomatenketchup, Pilzen, grünen Paprika, Wurst und Speck) und die Mentaiko Spaghetti. Für diese angepassten und gewöhnlicheren Pasta-Gerichte kannst du unter anderem zum Familienrestaurant Saizeriya gehen.
Gut zu wissen

- Die meisten japanischen Gerichte isst du mit Stäbchen (Hashi) oder manchmal mit einem Löffel (für Sachen wie Curry). Messer und Gabel werden hauptsächlich für westliche Gerichte verwendet. Schau auch mal auf unsere Seite über das Essen mit Stäbchen.
- Viele japanische Restaurants haben eine Auslage, wo Plastik-Nachbildungen der Gerichte ausgestellt werden, mit dem Preis dabei. So kannst du leicht eine Wahl treffen. Diese Nachbildungen werden meist in Gujo-Hachiman hergestellt.
- Heutzutage haben die meisten japanischen Restaurants auch eine Speisekarte auf Englisch, besonders an Orten, wo Touristen hinkommen.
- Bei den meisten Restaurants wird kostenloses Wasser oder Tee oder in geringerem Maße Kaffee serviert.
Das war unsere Liste mit Arten japanischer Restaurants. Was sind deine liebsten Restaurants in Japan? Haben wir noch wichtige Arten vergessen zu erwähnen? Lass es uns über die Kommentare wissen!
Häufig gestellte Fragen zu japanischen Restaurants
Darf ich in japanischen Restaurants Trinkgeld geben?
- Nein, Trinkgeld ist in Japan unüblich und kann sogar als unhöflich empfunden werden. Der Service ist bereits im Preis inbegriffen und die Qualität ist standardmäßig sehr hoch.
Wie reserviere ich einen Platz in einem japanischen Restaurant?
- Viele Restaurants akzeptieren telefonische Reservierungen, auch auf Englisch. Gehobene Restaurants wie Ryotei erfordern oft Reservierungen Wochen im Voraus. Hotels können auch bei der Reservierung helfen.

Marco Logmans ist ein leidenschaftlicher Japan-Experte, der vor 20 Jahren zum ersten Mal Japan besuchte und dort sieben Jahre lebte und arbeitete. Mit viel Liebe für Japan teilt Marco gerne seine Erfahrungen und Eindrücke in seinen Artikeln.